Česká Lípa, Allerheiligenbasilika
Die Kirche gehörte zum Orden der Augustiner, welche im Jahre 1624 nach Česká Lípa kamen. Albrecht von Waldstein setzte den Bau im Jahre 1627 fort, jedoch erlebte er dessen Vollendung nicht mehr, da er im Jahre 1634 in Eger ermordet wurde. Erst im jahre 1707 wurde die Kirche unter Graf Vilem Kounice eingeweiht. Sie hatte einen Zwiebelturm, der im jahre 1820 abbrannte, woraufhin der Turm provisorisch überdacht wurde, was bis heute so blieb. Bereits im Jahre 1631 hatte der Orden hier ein Gymnasium, 1698 wurde die Loreta und 1730 die heilgen Stufen aus tschechischem Mamor gebaut. Die Kosten für den Bau der Kirche kamen auf 40 tausend Gulden. Die Kirche wurde am 1. November 1707 dem Provinzialorden der Pelikaner geweiht.</p><p>Heute gehört das gesamte Klosterobjekt dem Kreisheimatmuseum. Die Klosterkirche wurde im Jahre 1927 zur Basilika Minor ernannt - zur Papstkirche, wie es das Zeichen Papst Pius des XI. Am Eingang der Basilika beweist.</p><p>Die Kirche ist allen Heilige und den Augustinern geweiht. Die Kirche ordnet sich von Nord nach Süd an. Sie ist 34,60 m lang und im Presbyterium 10 m breit, im Schiff 13,20 m. Sie ist 20 m hoch. Es handelt sich um ein Halbkreisgewölbe, der Boden ist aus Sandstein. Über dem Eingang in die Basilika befindet sich in der Mitte eine Statue des hl. Augustin, links davon eine des hl Thomas aus Villanova, rechts eine des hl. Ambrosius.




