Joel Frederiksen

Joel Frederiksen – Bass, Renaissancelaute, Erzlaute (die USA)

Feuer und Leidenschaft im englischen Lautenlied

Thomas Campion (1587–1620)
Fire, fire
Be thou then my beauty named
Beauty is but a painted hell
If thou longst so much to learn

Thomas Ford (cca1580–1648)
There is a lady sweete and kinde

Thomas Campion
Your faire lookes inflame my desire
Beauty since you so much desire

John Dowland (1563–1626)
Time stands still
Can she excuse

Rowallen Manuscript (cca1620)
Untitled Dance

Anonym, Skotsko
The flaming fire

Henry Lawes (1596–1662)
‘Tis late and cold

Giulio Caccini (cca1545–1618)
Amarilli mia bella

Andrea Falconieri (1585–1656)
Armilla ingrata

Bernardo Gianoncelli († před 1650)
Tastegiata

Giulio Caccini
Chi mi confort’ahime
Amor ch’attendi

Henry Lawes
That flame is born of Earthly fire

Nicolas Lanier (1588–1666)
Fire, fire

Renaissancelaute in E, Andrew Rutherford, New York 1984

Erzlaute in G, Gerhard Soehne, München 2005

Das Programm umrahmen zwei Vertonungen des Textes „Fire, fire“ von Thomas Campion, der gleichermaßen für den Dichter sowiefür den Komponisten gehalten wird. Er selbst ist Autor der ersten Vertonung, stilistisch handelt es sich um ein Lautenlied. Den roten Faden des Programms bilden die Feuerbilder. Die Musik seiner Lieder ist oft einfach, seine dichterischen Qualitäten sind jedoch bewundernswert und die Verbindung von Musik und Wort meisterhaft.

Der Bassist Joel Frederiksen absolvierte sein Studium an der Oakland University in Michigan. Seine Karriere umfasst Opern- und Oratorienrollen und Konzertauftritte in der ganzen Welt – Soloauftritte sowie Auftritte in Zusammenarbeit mit führenden europäischen und amerikanischen Ensembles. Joel Frederiksen bereitet gleichzeitig Solorecitals als Sänger vor, bei denen er sich selbst auf der Laute begleitet. Regelmäßig gastiert er mit aus englischen, französischen und italienischen Liedern für Bass und Renaissance- oder Erzlaute zusammengestellten Programmen in ganz Europa.