Tschechischer Philharmonischer Chor Brno

Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Abschlußkonzert
15/10/19.00 Česká Lípa,  Basilika Aller Heiligen

Pavlína Švestková – Sopran
Jaroslav Březina – Tenor
Vítězslav Šlahař – Künstlerischer Vortrag
Hana Hána – Flöte
Pavla Kopecká – Harfe
Martin Jakubíček – Orgel
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Petr Fiala – Dirigent

Bohuslav M. Černohorský: Laudetur Jesus Christus
Anton Bruckner: Auswahl geistlicher Motetten
Henryk Górecki: Totus tuus – zum Gedenken an Papst Johannes Paul II.
Petr Fiala: Die Taufe der heiligen Ludmilla – Oratorium nach einem Text von Zuzana Nováková- Renčová für Sopran solo, Rezitator, gemischten Chor, Flöte und Orgel
Leoš Janáček: Vater unser

„Der Tschechische Phiharmonische Chor Brno hat so viele erstaunliche Qualitäten, dass jeder Versuch, sie zu beschreiben, von vornherein zum Scheitern verurteilt ist…“, so ergeht sich die ausländische Kritik angesichts der Fähigkeiten unseres Elite-Gesangsensemble in Lobeshymnen. Es gehört auf dem Gebiet der klassischen Musik und des Chorgesangs sicher zur Weltspitze und kann die Zuhörer stets mit seinem exzellenten musikalischen Gespür und der nahezu perfekten Harmonie für sich einnehmen. Womit sonst sollten wir diesen, der Schönheit der menschlichen Stimme gewidmeten Jahrgang abschließen, als mit dem brillanten Vokalensemble, das schon mehr als drei Dekaden Stolz der tschechischen Kultur ist! Ein rein geistliches Programm verspricht unter dem Einfluss von prinzipiellen Gesängen Bruckners und Góreckis und dem Oratorium für die hl. Ludmila des Chorleiters Petr Fiala feierliche Momente der Nachdenklichkeit und Sammlung. Symbolischer Abschluss des feierlichen Konzerts und des ganzen Jahrgangs wird Janáčeks dramatische Kantate Otčenáš (Vaterunser), gewidmet engagierten Frauen, die sich um sozial benachteiligte Kinder kümmern und die der Komponist unterstützte. Der fortschrittliche Janáček gab dem Werk einen nur minimal idealistischen und religiösen Inhalt. Das Vaterunser wurde für ihn bloße Reflexion, um seine tiefe soziale Gesinnung auszudrücken und den Schwerpunkt seines Musikverständnisses von Gott zum Menschen zu verschieben. Mitgefühl für die Erniedrigten, Elenden und sozial Schwachen treten hier in den Vordergrund. Lassen Sie uns einatmen und unser Herz das aufrichtige und arglose Lied für eine bessere Welt singen…